Klimadiskurs-NRW

Dirk Jansen


Dirk Jansen Der Diplom-Geograf Dirk Jansen ist seit mehr als 20 Jahren Geschäftsleiter des BUND NRW e.V. und verantwortet dort die Fachpolitik sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Als Experte für Energiepolitik begleitet er die verschiedenen Genehmigungsverfahren für Kohlekraftwerke und Braunkohlentagebaue. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei einer zukunftsfähigen, dezentralen Energiestruktur, die das Klima schützt, die biologische Vielfalt erhält und die Wertschöpfung in der Region erhöht. www.bund-nrw.de

Beiträge von Dirk Jansen

Energieintensive Unternehmen: Teil des Problems oder Teil der Lösung für eine gelingende Energiewende in NRW?


06.01.17 | von


Industrieanlage - Chemiewerk bei Nacht // chemical plant

Welche Beiträge leisten energieintensive Unternehmen, welche müssen sie für den Klimaschutz noch aufbringen?

Die energieintensive Industrie ist Teil des Problems, wenngleich der Sektor Industrie – anders als zum Beispiel die Energiewirtschaft – bereits erhebliche Erfolge bei der Senkung der Treibhausgasemissionen verbuchen kann. Mit einem Anteil von etwa 19 % an den THG-Emissionen Nordrhein-Westfalens liegt der Sektor Industrie an zweiter Stelle der Verursacherbilanz (Energiewirtschaft: 55 %). Von den 284,4 Mio. t CO2-Äquivalente in 2015 entfielen 54,7 Mio. t auf die Industrie. 1990 waren es noch 94,3 Mio. t bei einem Anteil an den Gesamtemissionen von 26 %. Die Industrie hat also einen überproportionalen Beitrag erbracht. Für diese Entwicklung waren jedoch nicht nur technische Fortschritte zu mehr Energieeffizienz verantwortlich, sondern auch der fortgesetzte Strukturwandel.

Weiterlesen »

Ein Gesetzentwurf öffnet der Risikotechnologie Fracking die Tür


03.06.15 | von


Für ein generelles Fracking-Verbot: Der BUND übergibt gemeinsam mit anderen Umweltschützern 660.000 Unterschriften an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks © Jörg Farys/Umweltinstitut München

Für ein generelles Fracking-Verbot: Der BUND übergibt gemeinsam mit anderen Umweltschützern 660.000 Unterschriften an Bundesumwelt- ministerin Barbara Hendricks © Jörg Farys/Umweltinstitut München

Landauf landab sorgte die umstrittene Fracking-Technologie zur Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten für Aufregung. Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung und die potenziell betroffenen Kommunen lehnen Fracking ab. Allerdings sieht der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung alles andere als ein Verbot der Risikotechnologie vor.
Weiterlesen »