Klimadiskurs-NRW

KLIMA.SALON 2018


20. September 2018
16:00–20:00


WÄRME- & KÄLTEWENDE:

WELCHE POTENZIALE BIETET DAS QUARTIER?

Wie bringen wir den lokalen Supermarkt, den Wohnblock und den kleinen Industriebetrieb in einem Quartier oder in einer Stadt zusammen? Wo kommen Wärme und Kälte zukünftig her? Welche Anforderungen müssen wir heute an Infrastrukturen von morgen Stellen? Die effiziente Verknüpfung von überschüssigem Strom aus Photovoltaik-Anlagen, KWK-Anlagen und Abwärme etwa über Fern- und Nahwärmenetze ist eine vielversprechende Grundlage für die angestrebte Wärme- und Kältewende.

Dieser bedarf es, um im Gebäudebereich die auf Bundesebene gesteckten Ziele einer Emissionsreduktion bis 2030 von 66 bis 67 Prozent (gegenüber 1990) zu erreichen. Dennoch ist es oftmals schwer, die teils noch neuen Technologien zusammenzudenken – schließlich bedarf es dafür Planungssicherheit und teils hoher Investitionen in (neue) Infrastrukturen. Wie auch in der Energiewende muss für die Wärme- und Kältewende dezentral gedacht und geplant werden: Im Quartier lassen sich daher konkrete Potenziale testen und heben. Gleichzeitig sind viele Ideen nicht neu und müssen daher vor allem gesellschaftlich eingebettet (u. a. Sozialverträglichkeit) und akzeptiert werden.

Zunächst diskutieren wir diese Fragen mit Expertinnen und Experten aus technischer und stadtplanerischer Perspektive. Aus dem NRW-Wirtschaftsministerium wird es einen Einblick in die bisherigen und geplanten politischen Weichenstellungen für die Wärme- und Kältewende geben. Bereichert wird die Veranstaltung zudem durch einen Ideenmarkt mit Innovationen und Angeboten – und natürlich durch Ihre Fragen und Ideen.