Globale Krisen, regionale Folgen: Was bedeutet das für NRW und die Energiewende?

Nur für Miglieder

18. Juni 2026

14:0016:00 Uhr

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Die wirtschaftlichen Schockwellen der vergangenen Jahre durch die Corona-Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und zuletzt durch den Irankrieg und der Blockade der Straße von Hormuz setzen der deutschen und nordrhein-westfälischen Wirtschaft spürbar zu. Steigende Energiepreise, unterbrochene Lieferketten und wachsende Unsicherheiten auf den globalen Märkten treffen auf bestehende strukturelle Herausforderungen wie Investitionsstau, Fachkräftemangel und eine veraltete Infrastruktur.

Gleichzeitig bleibt der Handlungsdruck hoch. Klimaschutz, Energiewende und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels müssen konsequent und zügig vorangebracht werden. Die ökologische Notwendigkeit der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft muss sich nun gegenüber den ökonomischen Herausforderungen dieser Zeit behaupten.

Vor diesem Hintergrund stellen sich drängende Fragen:

Wie kann es gelingen, die Industrie in NRW und Deutschland in Zeiten multipler Krisen zu stabilisieren und zu stärken? Welche politischen und wirtschaftlichen Instrumente sind geeignet, um kurzfristig hohe Energie- und Rohstoffkosten abzufedern? Und wie können wir gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Importen reduzieren und die Resilienz unseres Energiesystems nachhaltig erhöhen?

Zu Gast haben wir Prof. Dr. Galina Kolev-Schaefer (Senior Economist für Handelspolitik und Auslandskonjunktur, IW Köln) sowie Michael Geßner (Leiter Abteilung 6 Energie, MWIKE) die Einschätzungen zu sowohl der weltwirtschaftlicher Lage wie auch den (möglichen) Auswirkungen für Deutschland und NRW geben werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!