Kalender

Düsseldorf
15. Oktober 2026
10:00–12:00

DISKURS.INTERN: Abwärme aus Rechenzentren: Potenziale für die Kommunale Wärmeplanung?

Künstliche Intelligenz ist derzeit eines der am heißesten diskutierten Themen. Doch auch abseits der Diskussionen um das Für und Wider von ChatGPT & Co. im Arbeitsalltag gibt es Gesprächsstoff, besonders wenn es um die für KI notwendigen Rechenzentren und deren Bau geht. Beim Betrieb von Rechenzentren entsteht nämlich unvermeidliche Abwärme. Anstatt diese ungenutzt an die Umgebung abzugeben, besteht die Idee, sie zur Wärmeversorgung von Gebäuden und Quartieren zu nutzen. Damit könnten Rechenzentren zur Dekarbonisierung von Wärmenetzen beitragen – vorausgesetzt diese benutzen ausschließlich erneuerbaren Strom. Doch unter welchen Bedingungen wird aus einer potenziellen Wärmequelle ein verlässlicher Bestandteil der kommunalen Wärmeversorgung?
Dortmund
25. November 2026
10:00–14:00

KLIMA.FORUM unterwegs – Wärme aus Restmüll? Thermische Abfallverwertung zwischen Fernwärme, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft

Abwärme gilt als wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Im Zuge der kommunalen Wärmeplanung rücken daher Wärmequellen aus Industrie, Gewerbe und Energieversorgung zunehmend in den Fokus. Doch wie belastbar sind diese Potenziale langfristig, wenn sich industrielle Prozesse, Energieträger und Stoffströme im Zuge der Dekarbonisierung grundlegend verändern?
Düsseldorf
02. Dezember 2026
11:00–13:15

KLIMA.SALON: Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe – starke Netzwerke für eine klimaresiliente Gesellschaft

Öffentliche Veranstaltung

Die Folgen der Klimakrise sind auch in Nordrhein-Westfalen deutlich spürbar. Hitzewellen, Starkregen und Trockenheit stellen uns und unseren Lebensraum vor wachsende Herausforderungen. Neben dem Klimaschutz gewinnt deshalb die Anpassung an den Klimawandel zunehmend an Bedeutung. Klimaschutz und Klimaanpassung müssen dabei als Gemeinschaftsaufgabe angegangen werden. Wie das gelingen kann, möchten wir mit Ihnen, Minister Oliver Krischer und unseren Panellist*innen diskutieren.

Rückblick

MS Teams
05. Oktober 2026
11:00–13:00

DISKURS.DIGITAL: Grüngasquote: Anreiz oder Nutzungskonflikt?

Die Wärmewende braucht verlässliche Rahmenbedingungen und klimaneutrale Energieträger. Mit dem im Juli 2026 beschlossenen und in Kraft getretenen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) hat der Bund die Rahmenbedingungen für die Wärmewende neu gefasst. Gas- und Ölheizungen sollen weiterhin eingebaut werden können. Für neu eingebaute gas-, heizöl- oder flüssiggasbetriebene Anlagen gelten dann ab 2029 stufenweise steigende Mindestanteile bestimmter biogener und wasserstoffbasierter Brennstoffe. Eine Grüngasquote soll dabei den Markthochlauf von Biomethan, grünem Wasserstoff und weiteren erneuerbaren Gasen unterstützen, Investitionssicherheit schaffen und ihre Nutzung im Wärmesektor ermöglichen. Die konkrete Ausgestaltung der ab 2028 geplanten Grüngasquote soll die Bundesregierung bis zum 1. Dezember 2026 in einem gesonderten Gesetz vorlegen. Die politische Debatte über Umfang, Anrechenbarkeit und Auswirkungen der Quote ist damit noch nicht abgeschlossen.
digital
15. September 2026
10:00–12:00

Webinar: Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen – vulnerable Gruppen wirksam schützen

Öffentliche Veranstaltung

Die Folgen des Klimawandels treffen soziale Einrichtungen in besonderer Weise. Hitzewellen, Starkregen oder langanhaltende Trockenheit wirken sich nicht nur auf Gebäude und Infrastruktur aus, sondern vor allem auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen, die zum Beispiel in Kindertagesstätten, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder der Wohnungslosenhilfe betreut werden.
digital
08. Juli 2026
10:00–12:00

Webinar Corporate Citizenship im lokalen Kontext: Klimaanpassung gemeinsam denken

Öffentliche Veranstaltung

Der Klimawandel stellt nicht nur Kommunen und Unternehmen vor neue Herausforderungen, sondern verändert auch die Rolle von Unternehmen in der Gesellschaft. Neben der Sicherung von Standorten, Lieferketten und Arbeitsbedingungen rückt zunehmend die Frage in den Fokus, welchen Beitrag Unternehmen darüber hinaus für ein klimaresilientes Gemeinwesen leisten können. Corporate Citizenship, also das freiwillige gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, gewinnt vor diesem Hintergrund eine neue strategische Dimension, denn Klimaanpassung wird zu einem gemeinsamen Handlungsfeld von Wirtschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft. 
Düsseldorf
23. Juni 2026
10:00–13:00

DISKURS.INTERN: Infrastrukturentscheidungen in der kommunalen Wärmeplanung

Nur für Mitglieder

Die kommunale Wärmeplanung steht vor der Herausforderung, langfristige Infrastrukturentscheidungen unter unsicheren Rahmenbedingungen treffen zu müssen. Kommunen sollen heute festlegen, wie eine klimaneutrale Wärmeversorgung künftig aussehen kann, wobei technologische Entwicklungen, regulatorische Vorgaben, Energiepreise und geopolitische Entwicklungen einem stetigen Wandel unterliegen. Gleichzeitig sind Infrastrukturentscheidungen besonders langfristig und kostenintensiv. Netze werden für Jahrzehnte geplant, während sich politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen teils sehr kurzfristig verändern. Die Infrastruktur muss daher heute so geplant werden, dass sie sowohl robust als auch flexibel auf zukünftige Entwicklungen reagieren kann. Doch wie gelingt dies?
MS Teams
18. Juni 2026
14:00–16:00

Globale Krisen, regionale Folgen: Was bedeutet das für NRW und die Energiewende?

Nur für Miglieder

Die wirtschaftlichen Schockwellen der vergangenen Jahre durch die Corona-Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und zuletzt durch den Irankrieg und der Blockade der Straße von Hormus setzen der deutschen und nordrhein-westfälischen Wirtschaft spürbar zu. Steigende Energiepreise, unterbrochene Lieferketten und wachsende Unsicherheiten auf den globalen Märkten treffen auf bestehende strukturelle Herausforderungen wie Investitionsstau, Fachkräftemangel und eine veraltete Infrastruktur. Gleichzeitig bleibt der Handlungsdruck hoch. Klimaschutz, Energiewende und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels müssen konsequent und zügig vorangebracht werden. Die ökologische Notwendigkeit der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft muss sich nun gegenüber den ökonomischen Herausforderungen dieser Zeit behaupten.