Globale Krisen, regionale Folgen: Was bedeutet das für NRW und die Energiewende?
Die wirtschaftlichen Schockwellen der vergangenen Jahre durch die Corona-Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und zuletzt durch den Irankrieg und der Blockade der Straße von Hormus setzen der deutschen und nordrhein-westfälischen Wirtschaft spürbar zu. Steigende Energiepreise, unterbrochene Lieferketten und wachsende Unsicherheiten auf den globalen Märkten treffen auf bestehende strukturelle Herausforderungen wie Investitionsstau, Fachkräftemangel und eine veraltete Infrastruktur.
Gleichzeitig bleibt der Handlungsdruck hoch. Klimaschutz, Energiewende und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels müssen konsequent und zügig vorangebracht werden. Die ökologische Notwendigkeit der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft muss sich nun gegenüber den ökonomischen Herausforderungen dieser Zeit behaupten.