Klimadiskurs-NRW

Schlagwort: Erneuerbare Energien


Mit Erneuerbaren und Gasnetzen sind Klimaziele erreichbar


19.06.18 | von


Verlegung eines Gasnetzes (Quelle: GELSENWASSER)

Erst kürzlich gab die Bundesregierung die Klimaziele für das Jahr 2020 auf. Gleichzeitig bekannte sie sich zu Recht zu den Zielen für 2030. Bis spätestens 2050 sollen weite Teile von Wirtschaft und Gesellschaft ohne CO2 auskommen. Die Diskussion darum, mit welchen Maßnahmen dies zu schaffen ist, ist in vollem Gange. Klar ist, erfolgreicher Klimaschutz braucht eine erfolgreiche Energiewende. Die schaffen wir nur, wenn wir die vorhandenen Technologien optimal fördern und uns die Zeit bleibt, innovative Technologien zu entwickeln. Die Gasnetze könnten hier einen echten Beitrag leisten.

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Vom Klärwerk zum Kraftwerk


15.03.18 | von


Faultürme der Kläranlage in Bottrop bei Nacht (Bild: Guy Gorek, Flickr)

Das Projekt in Bottrop könnte Vorbild für 10.000 Anlagen in Deutschland sein! Eine erfreuliche Erfolgsnachricht von der Kläranlage Bottrop: Unserer Emschergenossenschaft ist es Anfang 2018 erstmals gelungen, das Klärwerk in der Welheimer Mark ausschließlich mit Eigenenergie zu betreiben. Dabei wurde zum ersten Mal auch die 10-Megawatt-Marke geknackt. Das 2011 vorgestellte Projekt „Hybridkraftwerk Emscher“ ist somit bereits Realität – noch bevor überhaupt alle Komponenten installiert sind. Aktuell ist das Klärwerk sogar in der Lage, große Mengen Energie über Bedarf zu produzieren…Weiterlesen »

Das Winterpaket der Europäischen Kommission: Eiszeit für die Energiewende?


06.06.17 | von


Mit viel Spannung wurde das Winterpaket der Europäischen Kommission erwartet, denn es soll der Fahrplan für den Klimaschutz in der Europäischen Union sein. Präsentiert wurde Ende November vergangenen Jahres jedoch eher ein Atlas. Auf über tausend Seiten finden sich vier Verordnungen, vier Richtlinien und einige nichtlegislative Dokumente. Der Umfang des Winterpakets zog erst einmal so viel Aufmerksam auf sich, dass die Inhalte fast in den Hintergrund zu rücken schienen. Von einem Monsterpaket war die Rede und bei der Pressekonferenz zur Vorstellung scherzten Journalisten mit dem EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete, ob das Paket lediglich aufgrund des Gewichts beeindruckend sei.

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Aufgaben für die Ewigkeit


24.02.16 | von


In einigen Bergsenkungsgebieten entstanden ökologisch wertvolle Biotope, die neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten © Dietmar Klingenburg

In einigen Bergsenkungsgebieten entstanden ökologisch wertvolle Biotope, die neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten © Dietmar Klingenburg

Über Jahrhunderte hinweg prägte der Bergbau die Steinkohlenreviere. Durch ihn entwickelten sich die Regionen zur Industriegesellschaft, wuchsen zu bedeutsamen Wirtschaftszentren heran und formten sich zu Ballungsräumen. Ende 2018 stellen die letzten Bergwerke ihre Kohlenförderung ein. Das bedeutet jedoch nicht, dass die RAG ihre Arbeit einstellt. Auch in Zukunft steht das Unternehmen im Wort, die Region lebenswert zu gestalten.
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Klimaschutz – nicht ohne Strukturwandel zu haben


27.01.16 | von


© Fotolia

In vollem Gang: Strukturwandel im Energiesektor © Fotolia

Bisher konnte Klimapolitik in Deutschland noch in weiten Bereichen nach dem Leitsatz „allen wohl und keinem wehe“ gestaltet werden. Klimaschutz ist jedoch nicht ohne Strukturwandel zu haben. Die  härter werdenden politischen Auseinandersetzungen zwischen Erneuerern und Bewahrern sind  ein sicheres Zeichen, dass der grundlegende  Wandel kurz bevorsteht, ein Wandel, bei dem es Gewinner und Verlierer geben wird.
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Nicht alle Stadtwerke überleben die Energiewende


28.10.15 | von


Können Stadtwerke mit neuen Geschäftsmodellen punkten? ©  Fotolia

Können Stadtwerke mit neuen Geschäftsmodellen punkten? © Fotolia

Ähnlich wie das Handwerk als „Ausrüster der Energiewende“ für sich Werbung macht, beteiligen sich auch manche Stadtwerke und ihre Verbände am terminologischen Wettstreit rund um die Energiewende. Da erklären sie sich  „zum Motor“ der Energiewende, zu „Vorreitern“ und „Wegbereitern“. Und natürlich, Sie ahnen es, seien Stadtwerke unverzichtbar für das Gelingen der Energiewende, die ansonsten zum Scheitern verurteilt wäre.
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Die Rolle kommunaler Unternehmen im Großprojekt Energiewende


22.10.15 | von


„Wir brauchen kein Atomkraftwerk – bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“ – heute wirkt die Witzelei aus den 80ern überholt. Der Atomausstieg ist längst beschlossene Sache,  die Energiewende zeigt bereits Wirkung. Daran, dass sie auch wirklich gelingt,  tragen die kommunalen Versorgungsunternehmen einen erheblichen Beitrag.
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