Klimadiskurs-NRW

Schlagwort: CO2


Der lange Weg zur Kreislaufwirtschaft


20.04.22 | von


Klimaschutz braucht Kreislaufwirtschaft

Die Notwendigkeit einer „echten Kreislaufwirtschaft“ wird immer deutlicher. Zum einen verbrauchen wir in der linearen Welt mehr Ressourcen, als jährlich regeneriert werden (Stichwort „Erdüberlastungstag“), zum anderen können eine glaubwürdige Klimapolitik und das Erreichen von Klimaschutzzielen nur mit Circular Economy erfolgen. Den Begriff der „echten Kreislauffähigkeit“ haben wir – das ist der Fachverband Matratzen-Industrie gemeinsam mit seinen Partnerverbänden, dem Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie – Heimtex – und dem Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz – ViS – gezielt so geprägt. Der Grund: das Wort „Kreislaufwirtschaft“ ist in Deutschland durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz zwar schon lange in aller Munde. In den vergangenen Jahren hat man sich aber überwiegend mit der Verbrennung von Abfall beschäftigt – und das ist natürlich kein geschlossener Kreislauf. Es muss jedoch unser Ziel sein, den Kreislauf zu schließen. Das ist auch eine zwingend notwendige Voraussetzung, um glaubhaft realistische Klimaschutzziele zu erreichen. Letztendlich müssen die Anstrengungen im Bereich Circular Economy darauf abzielen, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.

Weiterlesen »

Klimaschutz im Luftverkehr – ein Faktencheck


17.07.19 | von


Solarmodule – Frachthalle Köln Bonn Airport

„Fliegen ist sexy!“ sagen die einen, „Schämt Euch!“, sagen andere. Luftverkehr verbindet Menschen und Märkte weltweit, Flugzeuge erzeugen aber auch Treibhausgase, Lärm und Luftschadstoffe. Ein unauflösbarer Konflikt? Mitnichten, denn die Branche – also Airlines, Flughäfen, Flugsicherung und Luftfahrtindustrie – ist sich ihrer Verantwortung bewusst und hat daraus bereits vor zehn Jahren weltweit ihre Klimaschutzstrategie abgeleitet.Weiterlesen »

Klimafreundliches Verhalten muss sich lohnen!


05.07.19 | von


https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/fotogalerien/2018/03_maerz/180327_schulze_portraets/schulze_portraet_2019_01.jpgAls sich am Freitag, den 21. Juni Zehntausende junge Menschen zum ersten internationalen Klimastreik von Fridays for Future in Aachen trafen, muss auch dem letzten Zweifelnden klargeworden sein: Diese Bewegung gibt so schnell nicht auf. Und das ist gut so, denn sie lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit auf eine der drängendsten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte. Ich freue mich nach wie vor über diesen Rückenwind für eine ambitionierte Umweltpolitik. Mit warmen Worten und Lippenbekenntnissen lassen sich die Schüler*innen und ihre Unterstützer*innen nicht mehr abspeisen. Stattdessen gilt es für die Bundesregierung, die nächsten Wochen zur Entwicklung eines umfangreichen Klimaschutzprogramms zu nutzen, das Deutschland wieder auf Kurs bringt zum Erreichen seiner CO2-Einsparziele. An diesem Anspruch wird sich die Koalition auch zu ihrer anstehenden Halbzeitbilanz messen lassen müssen.

Weiterlesen »

#Rezension: Vier für´s Klima


06.08.18 | von


Klimaschutz gemeinsam gestalten, etwa mit der Familie. (Foto: Andreas Klinke Johannsen_Flickr)

Das im März bei Droemer erschienene Buch „Vier fürs Klima“ von ZEIT-Redakteurin Petra Pinzler und ihrem Mann Günther Wessel (303 Seiten) fragt, wie Klimaschutz im Alltag gelingen kann. Das familiäre Klimaschutzprogramm der Familie Pinzler/Wessel begann, als die damals zwölfjährige Tochter mit der Aufgabe nach Hause kam, per WWF-Umweltrechner den häuslichen CO2-Verbrauch zu ermitteln. Zwar lag die Familie mit 10,5 t pro Person (wenn auch nur knapp) unter dem bundesdeutschen Jahresdurchschnitt (11 t), war aber von diesem Ergebnis einigermaßen geschockt: Sie hatte angenommen, dass ihre familiäre Ökobilanz weitaus besser ausfallen würde, denn umweltbewusstes Verhalten – z.B. Biolebensmittel, Mülltrennung, Plastikvermeidung, ÖPNV etc. – gehörte schon zu ihrem Alltag.Weiterlesen »